– Was für eine Zeit –

Jeder sitzt daheim, macht HomeOffice, die Kinder sind Zuhause, viele Firmen können nicht wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen…. wirklich ein Ausnahmezustand.

Auch wir mussten für eine gewisse Zeit zu Hause bleiben und unsere Bilder oder Produkte von dort aus bearbeiten, das heißt man wird dadurch etwas „anders kreativ“. Klar möchte man andere Dinge oder Shootings ausprobieren oder versuchen.
Schnell passiert…. mein Freund musste diesmal herhalten und schon hab ich mir die Kamera geschnappt. Ich hatte vor einiger Zeit, bei einer anderen Fotografin, ein ganz tolles FotoThema „Fenstergast“ entdeckt. Hierbei bleibt der Kunde bei sich daheim und setzt oder stellt sich hinter ein Fenster in seiner Wohung oder seinem Haus, die Fotografin wiederum bleibt im Freien und fotografiert den Kunden durchs Fenster. Somit hat man ganz persönliche und außergewöhnliche Aufnahmen, die man so nicht alltäglich shootet und trotz der schweren Zeit ein bisschen Freude bereiten kann. Man kann viel mit Licht und Schatten arbeiten und ebenso, mit einem Polfilter, die störenden Einspiegelungen der Umgebung ausblenden.
Da ich einen Balkon habe und das Wetter ganz gut mitgespielt hatte, legten wir also los. Mein Freund stand also innen im Wohnzimmer, das 2. Fenster gekippt, dass er mich natürlich auch verstehen und meinen Anweisungen folgen konnte. Am Anfang war es gar nicht so einfach, da ich mich erstmal mit dem Polfilter auseinander setzen musste und welche Persprektive oder welchen Ausschnitt ich wählen möchte. Es war wirklich lustig, Kamil wusste am Anfang überhaupt nicht was ich von ihm wollte, da er noch nie ein Fotoshooting gemacht hatte. Aber dann ging es ganz schnell und er war voll in seinem Element. Da es ihm so gut gefallen hat, mit seiner coolen Lederjacke, haben wir dann natürlich auch noch eher „klassische“ Portraits auf dem Balkon fotografiert. Ich finde auch diese sind ganz gut geworden oder? Ich bin ja heute noch total geflasht und lass mich so begeistern, wenn es um das Thema „Unschärfe“ im Hintergrund geht. Da bin ich wie ein kleines Kind, obwohl ich jetzt schon fast 12 Jahre als Fotografin arbeite.

So genug gequatscht… machts gut und hoffentlich bis bald.

Eure Katharina